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Montag, 14. September 2015

Auch das Einkaufen im "richtigen" Laden wird immer digitaler

Digitale Prospektwerbung zeigt Wirkung. Das zeigen erste Ergebnisse einer deutschen Studie. Im Rahmen der repräsentativen Untersuchung lieferten  14‘000 Nutzer des kaufDA-Netzwerks aktuelle Antworten auf die Frage zum Verhalten gegenüber den Informationskanälen Digital und Print. Dabei zeigte sich, dass auch der Einkauf im althergebrachten Laden immer mehr von mobilen Geräten und digitalen Handlungen geprägt wird.

Digitale Prospekte auf dem Smartphone oder dem Tablet sind
durchaus werbewirksam, wie eine deutsche Studie zeigt.
                                                                                            Bild PD
Im Fokus der Untersuchung stand die Wirkung der Plattform kaufDA. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk, das standortbezogene digitale Einkaufsprospekte im Web publiziert. Das Ergebnis der Befragung: 92 Prozent der Befragten planen nach der Prospektbetrachtung in den folgenden Tagen einen Einkauf. Eine zweite Befragungswelle ermittelte, dass zwei Drittel der Leser eines Digitalprospekts spätestens zwei Tage nach der Prospektbetrachtung eine Filiale aufsuchen. 69 Prozent der digitalen Prospektnutzer kaufen nach dem Lesen des digitalen Prospekts dann auch tatsächlich ein. Im Rahmen der Folgebefragung gaben zwei Drittel der Käufer an, der Prospekt habe stark zum Kauf beigetragen.
Standortbezogene Auskünfte werden 2015 deutlich häufiger mit dem Smartphone erledigt: 51 Prozent der Befragten gaben an, gedruckte Prospekte seltener als noch vor einem Jahr zu nutzen. Produkte werden gemäß der Erhebung immer öfter zunächst online gesucht und dann in der Filiale gekauft. So bevorzugen 72 Prozent der Befragten den Einkauf in der Filiale gegenüber dem Online-Shop. 67 Prozent der kaufDA-Nutzer können sich vorstellen, den Filialkauf vorher online zu reservieren und damit die Click&Collect-Angebote des Handels zu nutzen. Ein weiteres Fazit: Um am Filialstandort über aktuelle Angebote informiert zu werden, würde nahezu jeder zweite Befragte ein Geofencing-Feature nutzen, um Informationen in der Nähe des Ladengeschäfts zu erhalten.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Wenn die Konsum-Uhr läuft

 Die Digitalisierung des Alltags hat nicht nur zu vermehrtem Konsum geführt, sondern es auch möglich gemacht, den Konsum in Echtzeit optisch darzustellen.  

Ein Screenshot der kaufDA-Webpage: zuschauen, wie der Laden läuft - und
zwar in Echtzeit.
Das Resultat ist eine Webpage des deutschen Werbeunternehmens kaufDA, die aufzeigt, wie der Laden (in Deutschland) läuft. Die tickenden Umsatz- und Verkaufszahlen wirken geradezu hypnotisch und zeigen, zum Beispiel wie viele Kilometer jede Sekunde gefahren werden, wieviel Treibstoff dafür gekauft wird, wie viele Tassen Kaffee getrunken und wieviel Obst, Gemüse und Fleisch gekauft wird. Auch die Umsätze von Amazon.de laufen auf dem Zähler, genauso wie die Big Mac-Verkäufe von McDonald’s und vieles mehr. Alles in allem ist die Website sicher einen Blick wert. Wer sich dafür interessiert, wie die Zahlen zustande kommen, kann unten auf der Seite die Quellen begutachten – es handelt sich vorwiegend um unternehmenseigene und öffentliche Statistiken oder um Branchenstudien.

Die Idee, im Internet Statistiken in Echtzeit darzustellen, ist übrigens nicht neu. Die Website: The Internet in Real-Time zeigt Userzahlen und Aktivitäten im Web. Da könnte es einem beim zu langen Zuschauen schon mal schwindlig werden…