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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wissen Sie, was Ihre Kunden über Sie verbreiten?

Social-Media-User sind ja dafür bekannt, dass sie, zum Beispiel auf Facebook oder Twitter, viele persönliche Erfahrungen austauschen, die mehr oder weniger relevant sind. Wenn es dabei um Dienstleistungen oder Produkte geht, kann es für die betroffenen Firmen von grossem Nutzen sein, wenn sie über derartige Meldungen – ob positiv oder negativ – im Bild sind.

Social-Media-Monitoring heisst ja nichts anderes, als den Verkehr auf Facebook oder Twitter zu “ belauschen“. Dafür stehen im Web eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung – die meisten davon müssen nur einmal eingerichtet werden und kosten nichts. Tripwire Magazine hatkürzlich eine Liste von 30 nützlichen Social-Media-Monitoring-Tools veröffenlicht.
Nun hat das E-commerce Center Handel (ECC-Handel) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Agentur Clever and Smart PR einen Leitfaden zu diesem Thema veröffentlicht. Die Publikation unter dem Titel  “Social Media-Monitoring - So beobachten Sie ihre Zielgruppe im Internet“ zeigt auf, wie auch kleine und mittlere Unternehmen das Potenzial von Social Media-Monitoring nutzen können. Dabei war es den Autoren vor allem wichtig, erfolgreiche Beispiele kleinerer Unternehmen zu vermitteln. So kommen Händler und Dienstleister zu Wort, die Social Media- Monitoring bereits erfolgreich einsetzen. Um ein Gefühl dafür zu erhalten, wie sich Menschen im Social Web austauschen und welche Erkenntnisse hieraus gewonnen werden können, enthält der Leitfaden konkrete Tipps zum Monitoring von Social Media.
 Darüber hinaus finden Leser Informationen, wie sie ihren Erfolg in Social Media messen und die ersten Schritte sicher meistern können. der hier kostenfrei heruntergeladen werden kann.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Kunden lieben den kostenlosen Versand

Fast 80 Prozent aller Online-Shopper würden bei kostenlosem Versand für das Weihnachtsshopping ins Internet wechseln. Trotzdem bieten in Europa – im Gegensatz zu Nordamerika – nur wenige Online-Händler die “Lieferung frei Haus“.

Das Weihnachtsgeschäft: Kunden lieben Online-
Shopping noch mehr, wenn sie keine Versandkosten
bezahlen müssen.
Dass der kostenlose Versand gerade zur Weihnachtszeit eine riesige Rolle bei der Motivation der Online-Kunden spielt, hat eine Befragung des Deutschen E-Commerce Center Handel (ECC) herausgefunden. Kein einziger der Umfrage-Teilnehmer gab an, dass die Versandkosten ihr Einkaufsverhalten nicht beeinflussen würden. 58 Prozent würden bei Wegfall der Gebühren auch kurzfristig noch online Geschenke ordern und knapp 80 Prozent würden bei kostenlosem Versand sogar vom stationären Handel ins Internet wechseln.
Die Händler scheinen dies allerdings erst in Nordamerika realisiert zu haben. Laut “Internet Retailer“ bieten 73 der Top-100 US-Webshops bereits seit Anfang November kostenfreie Lieferungen für Weihnachtsgeschenke an. Die deutschen Online-Händler verzichten hingegen weitgehend auf solche Angebote extra zum Fest. Nur knapp 30 Prozent der Studien-Teilnehmer gaben an, speziell zu Weihnachten den kostenlosen Versand anzubieten. Existiert ein solches Angebot, dominiert der Standardversand: 19,2 Prozent gaben an, kostenlosen Standardversand ab einem bestimmten Mindestbestellwert anzubieten. Lediglich 1,8 Prozent der befragten Online-Shops beschenken ihre Kunden zu Weihnachten sogar mit kostenlosem Expressversand. 

Donnerstag, 11. Februar 2010

Sorglose KMU?

Sicherheit im Web wird bei vielen KMU nicht gross genug geschrieben. Dies obwohl es erwiesenermassen genügend Gefahren gibt: Websites von kleinen und mittleren Unternehmen sind nämlich besonders häufig im Visier von Hackern und Betrügern - oft, weil es denen ganz einfach zu leicht gemacht wird.

“KMU leben gefährlich, titelt ecin.de einen Artikel zum Thema Netz- und Informationssicherheit im Unternehmen. Genau diesem Thema ist auch eine Studie des e-Commerce Centers Handel (ECC) gewidmet. Die Untersuchung zeigt, dass Angriffe auf Unternehmenswebsites keine Seltenheit sind. Jedes elfte der fast 500 befragten Unternehmen wurde bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder den eigenen Online-Shop. 14 Prozent der betroffenen Unternehmen geben dabei an, dass die Ursache unternehmensintern – zum Beispiel durch den sorglosen Umgang mit Passwörtern – begründet war!
Trotzdem spielt Netzsicherheit für viele kleine und mittlere Unternehmen bislang eine eher untergeordnete Rolle – in jedem fünften kleinen und mittleren Unternehmen kennen sich die Mitarbeiter mit Web- und Datensicherheit nicht aus. Trotzdem übernehmen sie oft die Realisierung von Website und Online-Shop, statt sich an kompetente Fachleute zu wenden. Möglichen Angriffen wird somit häufig nicht ausreichend vorgebeugt.
Im direkten Vergleich mit den Vorjahresumfragen zeigt sich, dass der Anteil dieser Unternehmen kontinuierlich angestiegen ist. Als größte Barriere lässt sich nach wie vor ein Informationsdefizit der Unternehmen feststellen. So geben diese vielfach an, sich noch nicht hinreichend mit dem Thema beschäftigt zu haben. Lediglich etwas mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen verfügen über eigene Sicherheitsrichtlinien, in denen beispielsweise der unternehmensweite Umgang mit Passwörtern schriftlich geregelt ist. Gleichzeitig ist jedoch der Anteil der Unternehmen, die ihren Mitarbeitern volle Zugriffsrechte auf die Firmenhardware und Software erlauben von 6 Prozent (2008) auf 10 Prozent (2009) angestiegen. Hier zeigt die Studie deutlichen Handlungsbedarf auf.
Die Untersuchung zeigt auch, dass Online-Shops sich zunehmend auch für KMU zu einem unentbehrlichen Verkaufskanal entwickeln. So verfügt fast jedes vierte Unternehmen über einen eigenen Online-Shop. Fast jedes zweite dieser Unternehmen realisiert über 25 Prozent des Gesamtumsatzes über den eigenen Online-Shop. Mittlerweile gibt jedes zehnte Unternehmen an, ohne Online-Handel den Geschäftsbetrieb nicht einmal mehr eine Stunde aufrecht halten zu können... Die Studie kann bei ECC gratis (mit Registrierung) heruntergeladen werden.