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Sonntag, 23. Januar 2011

Die lokale Suche auf dem Handy boomt

Apps, die digitalen Krücken der modernen Zivilisation, sind dann besonders beliebt, wenn sie lokalen Nutzen bringen. Das beweist auch eine aktuelle Apple-Statistik: Die Such-App von local.ch gehört zu den beliebtesten Anwendungen der Schweizer. 

Die App von local.ch kann sowohl auf dem iPhone, als auch auf dem iPad genutzt werden. Das wird denn auch rege getan: Gemäss Apple gehört die lokale Suchmaschine auf beiden Geräten zu den zehn Beliebtesten in der Schweiz. Seit ihrem Erscheinen wurde sie für iPhone und iPad rund 600'000 Mal heruntergeladen. Für viele Anwender ist die Anwendung durch ihre Einfachheit zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Eine ortsabhängige Suche und eine Navigationsfunktion, die auf einfachste Weise zur gefundenen Adresse führt, stellen einen zusätzlichen und willkommenen Mehrwert dar. Auf diese Weise kann man sich - ausgehend vom eigenen Standort - beispielsweise die nächste Pizzeria, den nächsten Bahnhof oder Coiffeur anzeigen - und sich auch gleich dorthin navigieren lassen.
Die App findet sich nur im App-Store von Apple. Sie ist auch auch für Android-Handys, Blackberrys und Nokia OVI erhältlich.

Donnerstag, 11. März 2010

Ihr Handy als Warentester

Bewusstes einkaufen ist schon lange möglich, aber war noch nie so einfach wie heute. Ist das neue Aftershave umweltfreundlich? Der als so gesund angepriesene Multivitaminsaft eine Zuckerbombe? Die Fertigpizza viel zu fettig? Neue Apps von Codecheck machen es möglich, Produkte mittels Handy genau zu checken - ob im Laden, oder gar an einer Party.

Die kostenlosen Apps verwandeln iPhones und Google-Handys in Strichcodescanner und Warentester: Die Handykamera erkennt den Strichcode, verbindet das Mobiltelefon mit der Codecheck-Datenbank und stellt augenblicklich unabhängige weiterführende Produktinformationen zur Verfügung, die dabei helfen, eine Kaufentscheidung zu treffen. Der Anwender kann zum Beispiel herausfinden, ob Experten die Fertigpizza als zu fettig einstufen, wer sie produziert, oder was das Bio-Siegel auf der Packung genau bedeutet. Mit den iPhone- und Android-Apps hat Codecheck, die grösste unabhängige Produktplattform des deutschen Sprachraums, eine innovative Technologie entwickelt, die die Vermittlung von unabhängigen Produktinformationen weiter vereinfacht. Das Angebot wird ständig erweitert: Erst kürzlich hat Codecheck zusammen mit Gesundheits- und Verbraucherorganisationen die von der Nahrungsmittelindustrie abgeblockte Nährwert-Ampel lanciert.
Dass das Angebot geschätzt wird, davon zeugen über zwei Millionen Seitenaufrufe monatlich und das rege Erfassen neuer Produkte auf Codecheck.info. Damit sich die Codecheck-Nutzer auch über ihre Produkte austauschen können, stellt Codecheck auf seiner Internetplattform zusätzlich Raum für Kommentare und Community-Funktionen wie Produktlisten zur Verfügung.Natürlich kann man auch einfach mittels App in den jeweiligen Produktkategorien stöbern oder sich alle Kosmetikartikel eines bestimmten Herstellers anzeigen lassen. Hat man sein Wunschprodukt erst einmal entdeckt, kann man sich im „Shopfinder“ informieren, wo und zu welchem Preis dieses Produkt erstanden werden kann. Damit entscheidet der Konsument in erster Linie aufgrund der Qualität eines Produktes – und bevorzugt damit nachhaltige und gesunde Produkte und deren Produzenten. Die iPhone-App kann im Apple-App-Store, die App für Android-Telefone ab nächster Woche im Google Android-Market bezogen werden.
Wie Sie die Codecheck-App auf Ihrem iPhone installieren und nutzen, lesen Sie hier.
WieSie die Codecheck-App auf Ihrem Android-Handy installieren und nutzen, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Die Google-Brille

Die Ankündigung von Google heisst ganz bescheiden "Goggles" - wahrscheinlich weil es so schön tönt: Google-Goggles. Die Applikation ist aber viel mehr als eine Brille, und was sie leistet, wenn sie auf einem Handy mit dem Google-Betriebssystem Android genutzt wird, ist auf jeden Fall zukunftsweisend. Wenn dieser "Wirklichkeitsscanner" denn mal hundertprozentig funktioniert, wird er das weltweite Suchen revolutionieren.

Google bleibt dran: Der Suchmaschinengigant bringt immer wieder neue Ideen und Techniken unter die Anwender, die das Suchen einfacher machen können. Das ist auch das Ziel von Google-Goggles, das aus dem Android-Handy einen Scanner für die Suchmaschine macht. Statt eintippen heisst es dann, ein Bild aufnehmen, vorauf die Suchmaschine alle dazu passenden Informationen zusammenträgt. Die Anwendung wurde von Google gerade in Kalifornien demonstriert. DasMedieninteresse war gross, und auch Spiegel-Online hat einen ausführlichen Bericht über die neueste Google-Errungenschaft:
“Wie das funktioniert, zeigte Google-Manager Vic Gundontra: Mit seinem Handy fotografierte er eine Flasche Wein - und erhielt daraufhin in seinem Handybrowser Auskünfte darüber, wo der Tropfen angebaut wurde, welche Geschmacksnuancen er aufweist und wo man ihn kaufen kann. Auf ähnliche Weise soll das System auch Informationen zu unzähligen anderen Objekten liefern.“
Google warnt allerdings davor, jetzt schon zuviel von der bildlichen Suche zu erwarten; man werde kontinuierlich an Google Goggle arbeiten, um den Service zu erweitern und zu verbessern.
Goggles ist ab sofort weltweit in englischer Sprache verfügbar und kann gratis vom Android-Market heruntergeladen werden.



Donnerstag, 5. November 2009

Nachschlagen war gestern

Wer etwas sucht, sei es ein Name, ein Geschäft oder eine Auskunft, findet die Antwort im Net, sofern ein Zugang verfügbar ist. Deshalb überrascht es nicht, dass eine GfK-Studie in Deutschland herausgefunden hat, dass Bücher gerade bei der lokalen Suche in einigen Bereichen bereits ins Hintertreffen geraten sind. Mit dem PC oder dem iPhone geht’s halt einfach viel einfacher!

Es ist wohl nicht allzu vermessen, die Prognose zu wagen, dass grosse Teile der jungen Generation schon in wenigen Jahren nicht mehr über die Fähigkeiten verfügen werden, in einem Nachschlagewerk nach Information zu suchen und diese auch zu finden. Das wird keine Katastrophe sein, weil bis dann der Zugriff auf das allwissende Net noch viel permanenter und einfacher sein wird, als heute. Mobile Geräte werden weiterhin grosse Fortschritte machen und so benutzerfreundlich werden, dass das iPhone von heute im Vergleich kompliziert aussieht. Die ersten Trends in diese Richtung hat kürzlich eine GfK-Studie aufgezeigt.
Danach haben deutsche User laut GfK im letzten Jahr rund 1,3 Milliarden Mal nach lokalen Kontaktdaten und Informationen zu Branchen und Dienstleistern gesucht. Dabei entfallen auf das Telefon- und Branchenbuch immerhin noch 44 Prozent aller Suchvorgänge, das mobile und stationäre Internet bevorzugen 38 Prozent der Verbraucher. Kontakt zur Telefon- und SMS-Auskunft stellen die Deutschen in 12 Prozent der Nutzungsfälle her. Die Suche über CD-ROM hat einen Marktanteil von 6 Prozent. Betrachtet man aber ausschließlich die Suche nach Branchen, Gewerbetreibenden und Dienstleistern mit rund 600 Millionen Suchvorgängen pro Jahr, liegt das Internet – ob stationär oder mobil – mit einem Anteil von rund 43 Prozent heute erstmalig vor den gedruckten Branchenbüchern mit etwa 40 Prozent der Suchabfragen.
Dass das mobile Internet vor allem für die lokale Suche immer beliebter wird, bestätigen auch die Praxis-Anwenderdaten des Such-Anbieters telegate. Diese zeigen, dass die User von iPhone, BlackBerry und Google Android viermal häufiger nach lokalen Brancheninformationen suchen als die Nutzer der stationären Internet-Portale.