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Donnerstag, 4. Juni 2015

Windows 10: Möchten Sie schon mal reservieren?

Man könnte meinen, die ganze Welt habe nur darauf gewartet, dass Microsoft endlich, endlich Windows 10 publiziert. Da dies offensichtlich nicht so ist – ich kenne niemanden, der mit angehaltenem Atem auf das neue Betriebssystem harrt – dürfen wir aufgrund der flächendeckenden Berichterstattung davon ausgehen, dass nun auch Microsoft endlich die Kunst des grossen Medienhypes  zu beherrschen gelernt hat. Da wollen natürlich auch wir keine Spielverderber sein, und erklären im Folgenden, was Sie wissen müssen.

Wer kriegt welche Version von Windows 10? Zum Vergrössern bitte auf die
Illustration klicken.                                                                  Quelle: Microsoft
Da ist doch gestern plötzlich ein neues Symbol in meinem Taskbar aufgetaucht. Dahinter versteckt sich eine Aufforderung von Microsoft, das neue Windows 10 doch bitte jetzt schon zu “reservieren“, damit es dann Ende Juli, wenn es verfügbar ist, so schnell wie möglich auf den PC geladen werden kann.
Wir habe uns dazu entschieden, vorläufig abzuwarten – unser Windows 7 Pro läuft hervorragend, und man weiss ja, dass man an einem funktionierenden System besser nicht herumfummeln soll. Millionen von Usern geht es ganz ähnlich, doch diesmal hat Microsoft strategische Massnahmen ergriffen, die uns dazu bewegen sollen, eher früher als später doch noch umzurüsten. Das Argument ist ein starkes: Wer Windows 7 oder 8 innerhalb eines Jahres nach der Veröffentlichung am 29. Juli mit der neuen Version ersetzt, kann dies gratis tun.
Doch der Reihe nach.
Die Systemanforderungen von Windows 10 sind nicht enorm:

  • Prozessor: Prozessor oder SoC mit mindestens 1 GHz
  • RAM: 1GB für 32-Bit oder 2GB für 64-Bit
  • Festplattenspeicher: 16 GB für 32-Bit-Betriebssystem oder 20 GB für 64-Bit-Betriebssystem
  • Grafik-Karte: DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber
  • Bildschirmauflösung: 1024×600

In diesem Zusammenhang gibt Microsoft einige “wichtige Hinweise”, die auf der Website nachgelesen werden können. Zum Beispiel:
“Anwendungen, Dateien und Einstellungen werden während der Aktualisierung migriert. Einige Anwendungen oder Einstellungen können eventuell bei der Migration nicht berücksichtigt werden.
Antivirus- und Antimalwareanwendungen werden während der Aktualisierung durch Windows daraufhin geprüft, ob ihr Abonnement aktuell ist. Windows deinstalliert die Anwendung und behält die Einstellungen bei. Nachdem die Aktualisierung fertiggestellt ist, installiert Windows die neueste Version mit den Einstellungen von vorher. Ist das Abonnement nicht aktuell, wird die Aktualisierung Windows Defender aktivieren…“
Microsoft listet ausserdem eine ganze Reihe von nicht länger unterstützten Funktionaliäten auf – zum Beispiel gibt es in Windows 10 kein Windows Mediencenter mehr – wer DVDs abspielen will, braucht eine extra Software dazu (die aber heute schon mit den meisten PC mitgeliefert wird).
Soweit so gut.
Wir können also ab 29. Juli Windows 10 auf unseren PC laden (entweder als Upgrade) oder als neues Betriebssystem. Kosten tut’s auch nichts. Aber was hat es denn nun mit dieser Aufforderung zum Reservieren an sich?
Das Windows 10-Symbol, das gestern plötzlich im Taskbar aufgetaucht ist, ist eigentlich eine App, die beim Start überprüft, ob der PC für Windows 10 gut genug ist ausserdem wendet Microsoft damit eine Vorgehensweise an, die in der Gamingindustrie schon verbreitet ist, wie der Stern erklärt:
“Die Reservierungs-App lädt außerdem bereits Tage vor dem Marktstart Teile von Windows 10 herunter. Das hat den positiven Effekt, dass nicht alle Nutzer am gleichen Tag die Software herunterladen und so die Microsoft-Server dem Ansturm standhalten dürften. Viele Spielehersteller setzen seit Jahren auf diese Vorgehensweise. Die Installationsdatei ist "PC World" zufolge etwa drei Gigabyte groß. Die Installation beträgt je nach System 20 bis 60 Minuten.“

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Von 8 zu 10: Das neue Windows will (wieder mal) Nägel mit Köpfen machen

Zwar haben Millionen von User keine Notiz davon genommen, dass über die Jahre Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 mit Pauken, Fanfaren und Trompeten eingeführt wurden; so laufen weltweit immer noch Millionen PCs mit Windows XP. Nun gibt’s wieder eine Chance, mit der Zeit zu gehen und betriebssystemmässig aufzurüsten. Windows 10 steht vor der Tür, und Sie können jetzt schon eine Vorversion herunterladen um auszuprobieren, was geboten wird und Ihren Input an Microsoft liefern.

Back to the Future mit Windows 10: Das Startmenü ist zurück.         Bild Microsoft
Die wichtigste Neuheit: Windows 10 ist ein Betriebssystem für alle Geräte; es passt sich den Geräten an - von der Xbox bis zu PCs und Smartphones - Windows 10 soll gemäß Angaben von Microsoft auf der größten Bandbreite von Geräten laufen, die es je gab, vom Internet der Dinge bis hin zu Unternehmensrechenzentren weltweit. Microsoft bietet außerdem für Entwickler eine konvergierte Anwendungsplattform auf allen Geräten mit einem einheitlichen App-Store. Die Entwickler können so eine App einmal schreiben und sie dann über verschiedene Gerätetypen hinweg zum Einsatz bringen, was für die Kunden das Auffinden, den Kauf und die Updates leichter macht als je zuvor.
Windows 10 baut fast alles, was Unternehmen brauchen, direkt im Zentrum des Produkts ein - einschließlich Funktionen zu Sicherheits-, Identitäts- und Informationsschutz auf Unternehmensniveau. Verbessert wurde auch die Prävention von Datenverlust, da Datencontainer- und Datentrennung auf der Anwendungs- und Dateiebene verwendet werden. Dadurch wird ein durchgehender Schutz ermöglicht, der die Daten von einem Tablet über einen PC zu einem USB-Laufwerk, zur E-Mail oder zur Cloud verfolgt.
Auch Management und Einsatz wurden vereinfacht. Dazu gehören direkte Upgrades von Windows 7 und Windows 8, die Szenarien mit Löschen-und-Neuaufspielen von Geräten überflüssig machen.
Zu den Funktionen gehören unter anderem:
·         Erweitertes Startmenü. Das gewohnte Startmenü ist zurück und bietet schnellen Zugriff mit einem Klick auf die Funktionen und Dateien, die man am häufigsten nutzt, und es umfasst einen neuen Bereich, den man mit bevorzugten Apps, Programmen, Leuten und Websites personalisieren kann.
·         Apps, die in einem Fenster laufen. Apps aus dem Windows Store öffnen sich jetzt im gleichen Format wie Desktop-Programme. Sie können in ihrer Größe angepasst und verschoben werden und haben oben Titelbalken, mit denen die Nutzer sie mit einem Klick maximieren, minimieren und schließen können.
·         Snap-Verbesserungen. Die Arbeit mit mehreren Anwendungen gleichzeitig ist einfacher und intuitiver mit Snap-Verbesserungen zur Anordnung der Fenster. Ein neues Quadrant-Layout erlaubt es, bis zu vier Anwendungen auf dem gleichen Bildschirm anzuordnen. Windows wird auch andere laufende Anwendungen und Programme zum zusätzlichen Anordnen zeigen und sogar smarte Vorschläge machen, um verfügbaren Bildschirmplatz mit weiteren offenen Anwendungen auszufüllen.
·         Neue Task View-Schaltfläche. Die neue Schaltfläche Task View auf der Taskleiste ermöglicht auf einen Blick alle offenen Apps und Dateien zu sehen, was schnelles Wechseln und Zugriff mit einem Klick auf jeden erstellten Desktop erlaubt.
·         Mehrere Desktops. Statt zu viele und sich überlappende Apps und Dateien auf einem einzigen Desktop zu zeigen, kann man einfach bestimmte Desktops zu verschiedenen Zwecken oder für Projekte erstellen und zwischen ihnen wechseln - sei es für die Arbeit oder die persönliche Verwendung.

Übrigens wird in der Fachpresse bereits eine Geschichte herumgeboten, die erklärt wieso Windows 10 nicht Windows 9 heisst:
“Auf dem Diskussionsportal Reddit meldete sich ein Nutzer zu Wort, der behauptet, als Softwareentwickler bei Microsoft zu arbeiten. Seinem Beitrag zufolge habe man bei frühen Tests festgestellt, dass einige Drittherstellerprogramme beim Start abfragen, ob auf dem jeweiligen PC womöglich Windows 95 oder 98 läuft. Aus Faulheit, oder um Platz zu sparen, lassen sie dabei die zweite Ziffer weg und beschränken sich darauf, abzufragen, ob ein Windows, das mit "Windows 9" beginnt, läuft. Weil das eine weit verbreitete Vorgehensweise sei, sei man auf die pragmatische Lösung verfallen, das große Update einfach Windows 10 zu nennen…“

Dienstag, 11. März 2014

Windows 7 oder 8 - oder gar Linux?

Die in der Überschrift aufgeführten Betriebssysteme sind in etwa die Alternativen, die sich jenen Anwendern eröffnen, die einen XP-Ersatz suchen. XP-User müssen bekanntlich ab 8. April ohne Microsoft-Support auskommen. Wer also auf die Ratschläge der Sicherheitsexperten hört und sich ein neues Betriebssystem für den PC beschafft, hat verschiedene Möglichkeiten. Wer Microsoft treu bleiben will, kann Windows 7 oder 8 (8.1) installieren. Man könnte aber durchaus auch ein Linux-OS ausprobieren. Das macht vor allem dann Sinn, wenn der alte XP-PC nicht mehr leistungsstark genug ist, um mit Windows 7 oder 8 gut zu funktionieren.

Ubuntu ist ein Linux-Betriebssystem, das in gewissen Fällen
durchaus als XP-Ersatz in Frage kommt.
Um es gleich vorwegzunehmen: Auch wir haben im Home-Office noch einen alten HP-Laptop mit ganz anständigen Leistungsdaten und Windows XP. Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, dieses Gerät mit der Linux-Software Ubuntu zum Laufen zu bringen (die übrigens kostenlos ist). Wer sich für das Open-Source-System Ubuntu interessiert, dem sei ein Erfahrungsbericht des IT-Journalisten Frank Patalong von Spiegel-Online zu empfehlen, der Ubuntu ein Jahr lang ausführlich ausprobiert hat, nachdem ihm ein Trojaner den Windows-PC verseucht hatte. Ein kurzes Zitat aus Patalongs ausführlichem Bericht:
“Im Normalfall verläuft die Installation reibungslos, selbst uralte Rechner funktionieren unter Linux. Meist stellen Nutzer auch keine Lücken im Softwareangebot fest (fast 40.000 kostenfreie Programme). Für viele Bedürfnisse gibt es gleich mehrere Programme, die man schnell installieren, ausprobieren und vergleichen kann - in der Regel bekommt man, was man sucht.
Ein positives Erlebnis ist der Performance-Zuwachs. Mit Ubuntu startet mein Arbeitslaptop rund viermal schneller als unter Windows, auf meinem Netbook fällt der Unterschied noch größer aus. Das nutze ich unter anderem als Medienserver, der per HDMI unseren Fernseher beschickt - völlig problemlos und in bester Qualität. Vier Rechner laufen nun seit einem Jahr allein in unserer Familie unter Linux, keiner hat in dieser Zeit Probleme gemacht. Meine Arbeitsrechner sind über eine verschlüsselte Ubuntu-Cloud-Applikation ständig synchronisiert, Manuskripte wird mir kein Virus mehr ins digitale Nirvana befördern können.
Bin ich also zufrieden? Ohne jede Einschränkung. Aber das gilt wie gesagt nicht für jeden. Wer viel spielt, Apparate nutzt, die für die Datenkommunikation keine Standardformate nutzen oder hoch spezialisierte Software brauchen, fährt mit Windows oder Apples OS X oft besser…“
Das sind keine schlechten Aussichten für einen Laptop, den wir eigentlich schon fast aufgegeben hatten - unter anderem deshalb, weil die automatischen Windows-Updates jeweils so viele Ressourcen in Anspruch nehmen, dass das Arbeiten am Gerät nahezu unmöglich wird.
Wenn es allerdings um PCs geht, die zum Beispiel in einem Windows-basierten Firmennetzwerk eingesetzt werden, wo auch Spezialsoftware eingesetzt wird, wird man sich weiterhin mit Windows zufrieden geben müssen. Zur Wahl stehen Windows 7 und 8 (8.1).
Um herauszufinden, ob das Gerät, auf dem XP läuft, auch mit Windows 7 oder 8 funktioniert, stellt Microsoft zwei Tools zur Verfügung: Das eine prüft das System für ein Upgrade auf Windows 8.1 von Windows Vista oder Windows XP, das andere führt die Prüfung für Windows 7 durch. Dabei wird nicht nur ihr PC, sondern auch die Peripherie unter die Kompatibilitätslupe genommen.

Wer seinen XP-PC aufrüstet, muss übrigens deswegen nicht auf Software verzichten, die nur auf XP läuft:
"Der Windows XP-Modus, der in erster Linie für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurde, steht als separater Download zur Verfügung und kann nur in Verbindung mit Windows 7 Professional, Ultimate und Enterprise eingesetzt werden. Der Windows XP-Modus setzt zudem auch eine Virtualisierungssoftware wie Windows Virtual PC voraus. Beide Anwendungen können kostenlos von der Microsoft-Website heruntergeladen werden."
Aber auch für Anwender, die XP auch ohne Windows 7 als virtuellen PC betreiben möchten, gibt es Lösungen:
"Der Windows XP Mode ist aber auch auf Windows 8.1 lauffähig, Anleitungen dazu findet man im Internet. Zum anderen kann man Windows XP mit einer Software wie VirtualBox als virtuellen PC auf dem PC installieren. VirtualBox ist auf neueren Computern sowohl unter Windows wie auch unter Linux lauffähig.“




Montag, 10. März 2014

Windows XP: den Wölfen zum Frass vorgeworfen

Am 8. April ist endgültig Schluss mit der Windows XP-Unterstützung durch Microsoft. - obwohl noch Millionen von PCs damit betrieben werden und zwar durchaus nicht nur auf privater Ebene.  Allerorten wird davor gewarnt, Windows XP nach dem Stichtag weiter zu verwenden, dies sei schlicht zu gefährlich. Ob das tatsächlich so ist, darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander.

Am 8. April ist Schluss mit dem Microsoft-Support für Windows XP.
Für Windows sollte das Ende des Supports für Windows XP eigentlich sehr lukrativ werden. Werden die XP-User nämlich sozusagen den Cyber-Wölfen zum Frass vorgeworfen, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als auf ein moderneres OS umzusteigen, wenn sie sich nicht ohne Windows-Support den Gefahren des Internets aussetzen wollen.
Es sind nämlich Millionen von Anwender, die am 8. April ohne Support dastehen.  Aktuellen Zahlen zufolge ist Windows XP weltweit noch auf fast einem Drittel aller Computer installiert und schlägt damit Windows 8 ( 8.1), das gut zehn Prozent Nutzer hat,  um das Dreifache.  Zum Vergleich, Windows 7 ist im Moment das beliebteste MS-OS mit gegen 50 Prozent Nutzeranteil.
Was also tun, wenn der PC immer noch mit XP läuft? Da gehen die Meinungen der Experten auseinander. Zitat aus c’t magazin:
“Voraussagen dazu, wie sich die Sicherheitslage von XP ab April konkret entwickelt, sind etwa so zuverlässig wie solche für das Wetter zu Ostern. Die Zeiten, in der ein Original-XP, das ohne Router direkt am Internet hängt, binnen Sekunden infiziert war, sind allerdings längst vorbei. Im Service Pack 2 hat Microsoft in XP eine Firewall nachgerüstet, die das System vor derlei Angriffen zuverlässig schützt.
Schädlinge lauern Windows-Nutzern heute eher anderswo auf: Die Daten, die übers Internet hereinkommen, sprich E-Mail-Attachments und Web-Seiten sind die Hauptrisiken. Wer meint, dass er durch umsichtige Arbeitsweise und bewusste Auswahl besuchter Angebote ungefährdet bleibt, begibt sich auf einen morschen Holzweg. Selbst auf eigentlich vertrauenswürdigen Seiten im Netz kann Malware liegen, die den Rechner kapert. Mit jedem Monat ohne Sicherheitsupdates steigt die Chance, dass das passiert…“
Auch bei  PC-Tipp wird vor der weiteren Verwendung von Windows-XP gewarnt:
“Es war schon immer so, dass Virenscanner und Firewalls nicht 100% der Gefahren fernhalten. Virenscanner hinken den tatsächlichen Bedrohungen immer hinterher. Nehmen wir an, im Juli wird in XP eine Sicherheitslücke entdeckt, die Microsoft nicht mehr stopft. Es ist keine Kristallkugel erforderlich, um zu wissen, dass Cyberkriminelle sich für den Rest des Jahres mit Wonne auf jede Sicherheitslücke in Windows XP stürzen werden. Immerhin ist XP dann nach wie vor recht weitverbreitet - und von Microsoft im Stich gelassen. Und wenn eine Sicherheitslücke im Spiel ist, dann hilft unter Umständen auch das vorsichtigste Verhalten des Nutzers nichts. Da ist übrigens noch die Frage der Software, die Sie unter XP laufen haben: Ist da noch Office 2000 im Spiel? Sind andere Programme installiert, die auf anderen Plattformen erhebliche Updates erhalten haben? Auch Office & Co. sind vor Sicherheitslücken nicht gefeit.“
Es gibt aber auch Autoren, die nicht glauben, dass die weitere Nutzung von Windows XP für die Nutzer zur Katastrophe führt. Ip-insider.de gibt in einem ausführlichen Artikel Tipps dazu, wie XP weiterhin nutzbringend eingesetzt werden kann:
“Natürlich ist es unbedingt zu empfehlen das Betriebssystem und alle installierten Anwendungen bis zu diesem Datum auf den neusten Stand zu bringen. Sind die Rechner mit dem Internet verbunden, sollte ein aktueller und sicherer Browser eingesetzt werden, keinesfalls eine veraltete Version des Internet Explorers. Enorm wichtig ist ein guter Virenschutz für Rechner. Große Unternehmen wie Kaspersky haben abgekündigt, bis auf weiteres auch Windows XP zu unterstützen und mit Definitionsdateien für installierte Antivirenprogramme zu versorgen. Enorm wichtig für Unternehmen ist es, ein Archiv mit den vorhandenen Sicherheitspatches, Updates und Treibern anzulegen. Denn es ist zu erwarten, dass auf Dauer neue Computer nicht mehr mit Windows XP installiert werden können, weil die passenden Treiber fehlen. Für PCs auf denen Windows XP aber bereits installiert ist, sollten keine Probleme zu erwarten sein, wenn die Software und Patches alle im Unternehmen verfügbar sind.“

Wie gross die Gefahr einer Weiterbenutzung von Windows XP nach dem 8. April tatsächlich ist, können wir nur schwer beurteilen. Wer absolut keine Risiken eingehen will, muss
wohl auf ein neues OS wechseln. Wir werden im nächsten Blogeintrag auf verschiedene Vorgehensweisen und Alternativen eingehen.


Montag, 20. Mai 2013

Windows 8: Kampf gegen die Gewohnheit?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – wenn er etwas gut findet, wiederholt er es gerne. Genau da mag das Problem bei der Einführung von neuer Software liegen. Plötzlich sieht der Bildschirm ganz anders aus, man muss sich umgewöhnen, vielleicht sogar etwas Neues lernen. Das möchten die meisten von uns doch lieber bleiben lassen - schliesslich haben wir Besseres zu tun.

Joystick statt Steuerrad im Auto - fast wie Kacheln statt Start-Menu am PC...
(Daimler)
Die meisten von uns haben es schon erlebt: Es kommt der Punkt, an dem sich der Kauf der neuen Software nicht mehre länger aufschieben lässt. Sei es, weil neue Hardware beschafft werden muss, oder weil in der Firma ein Upgrade angeordnet wird. Wenn Anwender eine solche Umstellung, grundsätzlich gegen ihren Willen, mitmachen, dauert es in der Regel eine Weile, bis beim Arbeiten mit der neuen Software wieder Frieden herrscht. Vorerst wird mal viel reklamiert und kritisiert.
Nicht immer zu Unrecht, selbstverständlich.  Änderungen bringen nicht immer nur Vorteile (und zwar nicht nur was Software betrifft, sondern häufig auch wenn Websites neu gestaltet werden. Aber das ist wieder ein anderes Thema).
Microsoft ist gerade dabei, diesen Effekt zu erfahren – und noch ist nicht klar, ob sich Windows 8 zu einem negativen Wendepunkt in der Microsoft Erfolgsgeschichte entwickeln wird. Immerhin ist es jetzt soweit, dass Microsoft versprochen hat, Windows 8 massgeblich anzupassen, um den gewohnheitsbedingten Bedürfnissen der Anwender entgegenzukommen. Vermutlich wird die neue Version, die unter dem Namen Windows Blue entwickelt wird,  Windows 8.1 heissen und für Windows 8-Käufer gratis sein.   
Doch nur weil es einen Kritikerchor gibt, heisst das noch lange nicht, dass Windows 8 auch wirklich schlecht ist. Es gibt durchaus Anwender, und zwar sehr fachkundige, die nicht nur keine Probleme mit Windows 8 haben, sondern das OS bereits schätzen. Einer davon ist Christoph Hugenschmidt von Inside-IT. Unter dem Titel “Rettet Windows 8“ plädiert er mit Engagement für das neue OS:
“Ich bin offensichtlich der einzige User überhaupt, der Windows 8 gut findet. Das neue Betriebssystem wird weltweit als riesige Niederlage von Microsoft wahrgenommen.
[…]  Die meisten blasen ins gleiche Horn und raten Microsoft, doch wieder zur alten "Aero"-Oberfläche zurückzukehren oder wenigstens den lieben Startbutton links unten wieder einzuführen. Doch es geht um mehr und paradoxerweise zeigen gerade die relativ miesen Verkäufe von Windows 8, dass Microsoft Recht hat. Denn Windows 8 verkauft sich schlecht, weil sich klassische PCs und Notebooks schlecht verkaufen. Der "Personal Computer" ist tot, die PCs der Zukunft sind Tablets, Smartphones, Velocomputer und Kühlschränke. In diesem Markt ist Microsoft schwach. Will der Konzern nicht auf dem "Müllhaufen der Geschichte" landen,  muss er dringend Innovationen bringen. […]Das neue Windows hat viele, heftige Kinderkrankheiten, ist aber ein Anfang. Denn es bietet potentiell über viele Plattformen hinweg die gleichen Funktionen und das gleiche "Look & Feel". Deshalb muss Microsoft das neue Betriebssystem nicht "zurückbauen", sondern schnell weiterentwickeln.“
Hugenschmidt ist natürlich nicht der einzige Anwender, der Windows 8 gut findet. Auch einige seiner Leser finden das und geben das in ihren Kommentaren zum Artikel zum Ausdruck. Allerdings liegt vielleicht gerade hier der Hund begraben: Hugenschmidt (und viele seiner Leser) sind nicht einfach gewöhnliche Anwender, sondern eben IT-Profis. Denen fällt es in der Regel leichter sich an neue Umgebungen zu gewöhnen – oft haben sie sogar Spass daran. Für die meisten “gewöhnlichen“ Anwender gilt das mit Sicherheit nicht, ob das neue System nun leistungsfähiger ist oder nicht. Man stelle sich vor, in der Autoindustrie würde etwas Ähnliches passieren. Wie würden wohl die Autofahrer reagieren, wenn sie ihre neuen Wagen plötzlich mit Joysticks lenken müssten – weil das Modell ab sofort nicht mehr mit einem Steuerrad geliefert wird?

Montag, 15. April 2013

Zeit, diese PC-Aktien zu verkaufen?

Stirbt der private PC eines langsamen Todes? Es sieht so aus: Der PC-Markt schrumpft nämlich gewaltig – fast 14 Prozent allein im ersten Quartal dieses Jahres. Verwunderlich ist diese Entwicklung ja wirklich nicht: Private Anwender, die den PC nicht zum Arbeiten brauchen, können im Zeitalter der Smartphones und Tablets ganz gut ohne Laptop oder Desktop leben. Ausserdem scheint vielen Anwendern Windows 8 nicht so recht zu gefallen.

Ist die hohe Zeit des PCs vorbei? Was Privathaushalte betrifft, muss man die
Frage wahrscheinlich mit einem Ja beantworten.                          Grafik: Statista
Gemäss den Marktforschern bei IDC, sind die PC- und Notebook-Verkäufe in den ersten drei Monaten 1013 um 13,9 Prozent zurückgegangen, wenn man sie mit dem Vorjahr vergleicht. Das ist neu, in der Geschichte des persönlichen Computers. Seit IDC vor 20 Jahren mit der statistischen Aufarbeitung dieses Marktes begonnen hat, hat es noch nie einen derartigen Rückgang gegeben. Auch Gartner verfolgt die PC-Verkäufe und kommt dabei zu ähnlichen Schlüssen. Die Gartner-Experten errechneten einen Marktrückgang von 11,2 Prozent und weisen darauf hin, dass die PC-Verkäufe  bereits seit vier Quartalen in Folge schrumpfen.  Was sind die Ursachen für diesen stetigen und starken Rückgang? Smartphones, Tablets und Windows 8! Zitat aus heise.de:
“Während die PC-Verkäufe im gewerblichen Umfeld sogar noch leicht zulegen konnten, brach das Consumer-Geschäft umso stärker ein – weil Kunden lieber zu Smartphones und Tablets greifen. Auch die Markteinführung von Windows 8 hat daran nichts geändert.  Für IDC-Analyst Bob O'Donnell hat Windows 8 nicht nur seine erhoffte marktbelebende Wirkung verfehlt, sondern sogar den PC-Verkauf noch weiter gedämpft. "Es scheint klar, dass die Veröffentlichung von Windows 8 nicht nur dahingehend gescheitert ist, den PC-Markt anzukurbeln. Es scheint sogar, dass der Markt abgebremst wurde." Die Verwirrung der Verbraucher, die durch Windows 8 und seine neue Oberfläche ausgelöst worden sei, habe zu den sinkenden PC-Absatzzahlen beigetragen." 
Dass sieht der Hersteller Microsoft natürlich ganz anders. Gegenüber BILD.de bemängelt der Windows-Hersteller die „PC"-Definition von IDC:
“Während wir mit Windows 8 für zahlreiche neue Geräteklassen sorgen, verharren Marktanalysten auf einer veralteten Definition des PCs. Kurz: Der PC ist nicht tot, er ist quicklebendig und sieht nur anders aus.“
 Die grossen PC-Hersteller werden das wahrscheinlich nicht ganz so locker sehen. Von den fünf grössten traf der Rückgang Lenovo am wenigsten, die anderen schrumpften deutlich (siehe Grafik). Acer büsste ganze 30 Prozent ein, beim Marktführer HP sind es immerhin noch 23 Prozent.

Montag, 3. Dezember 2012

Windows 8: Betriebssystem oder cooles Gadget?

Windows 8 sei erfolgreich, meldet Microsoft. Das Kachel-Betriebssystem, ein ganz grosser Wurf der Entwickler, läutet ein neues Microsoft-OS-Zeitalter ein. In Zukunft soll auf dem PC alles ganz anders werden. Doch wenn man sich die Werbung dafür so ansieht, könnte man sich dann doch fragen, wer das Zielpublikum für Windows 8 sein soll.

Microsoft Chef Steve Ballmer ist sehr stolz auf Windows 8. Man habe Windows neu erfunden, sagte er, als das Betriebssystem vorgestellt wurde. Das mag stimmen. Die Verkaufszahlen sehen denn auch nicht schlecht aus. Es seien schon 40 Millionen Kopien verkauft worden, hat Microsoft im November gemeldet. Das könnte allerdings damit zusammenhängen, dass Windows 8 jetzt noch zu billigen Einführungspreisen an die Anwender gebracht wird.  Bis am 31. Januar kostet Windows 8 Pro im Internet noch 30 Euro. Im Laden kostet Windows 8 Pro 60 Euro. Am 1. Februar wird es dann schon teurer – die Pro-Version kostet dann mehr als doppelt so viel. Bei diesen Preisen handelt es sich übrigens um Upgrade-Angebote: Mindestens XP muss da schon vorhanden sein.
Windows 8 wird nur dann echt erfolgreich, wenn auch die Geschäftswelt davon überzeugt ist. Diesbezüglich sieht es bis jetzt allerdings noch nicht so gut aus. Das ergab auch eine Umfrage der Computerwoche zum Thema. Zitat:
“Demnach verfolgt derzeit nur jedes fünfte Anwenderunternehmen konkrete Pläne, Windows 8 innerhalb der kommenden 24 Monate einzuführen. 23 Prozent der Befragten wollen das neue Microsoftsystem gar nicht einführen, ein weiteres Fünftel hat noch keinen Zeitpunkt festgelegt. Über ein Drittel der Firmenverantwortlichen haben noch keine Entscheidung in dieser IT-Angelegenheit gefällt.Gründe für die abwartende Haltung der Unternehmen dürften darin liegen, dass viele den Aufwand für zu hoch und den Nutzen als zu gering erachten. Über die Hälfte der befragten Anwender stuft den Aufwand für den Umstieg von ihrer bestehenden Betriebssystemplattform auf Windows 8 als hoch (37 Prozent) beziehungsweise sehr hoch (17 Prozent) ein. Lediglich elf Prozent sprechen von einem geringen oder sehr geringen Aufwand. Der mit einer Migration verbundene Aufwand steht aus Sicht der Unternehmen offenbar in keinem Verhältnis zum erwarteten Nutzen. Über die Hälfte der Befragten hält diesen für gering (27 Prozent) oder sogar sehr gering (26 Prozent)…“
Die Werbeanstrengungen von Microsoft sind, zumindest im Moment, sicherlich nicht auf Unternehmen ausgerichtet. Die Spots sind zwar professionell hergestellt, vermitteln aber einen total oberflächlichen Eindruck (der Microsoft Surface heisst ja nicht umsonst so). Information wird eigentlich keine übermittelt. Vielleicht ist das ja das richtige Marketing, um Technogadgets an junge User zu verkaufen. Anders gesagt: Je komplexer und höher entwickelt die Technik, desto genügsamer die Werbung. 
IT-Chefs und Procurement-Beauftragte werden sich davon allerdings weniger beindrucken lassen. 

Montag, 29. Oktober 2012

Windows 8: wieso eigentlich?

Für Microsoft macht Windows 8 durchaus Sinn: Endlich ein Betriebssystem, mit dem man in der Domäne der Tablets, die bis jetzt von den Anderen beherrscht wurde, auch mitreden kann. Gleichzeitig hat man auch noch das OS für die PCs rundum-erneuert. Doch wie sieht es für den Anwender aus? Macht Windows 8 da auch Sinn? Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Anwender skeptisch sind.

Windows 8 auf dem Microsoft Surface: Umgewöhnen und dazulernen
ist erforderlich.
Ich hab mir vor rund 8 Monaten ein brandneues PC-System angeschafft. Total leistungsfähig, schnell und bewährt. Es läuft mit Windows 7, einem Betriebssystem das eigentlich rundum gute Noten bekommen hat. Auch die restliche Software von Microsoft ist ziemlich neu: Office 2010 bringt gegenüber meiner vorherigen Version, Office 95, die noch auf XP lief, viele Vorteile.
Doch jetzt kommt Windows 8 – und alles soll ganz anders werden.
“Windows 8 ist dafür optimiert worden, auf berührungsempfindlichen Bildschirmen zu laufen. Dazu wurde der altbekannte Desktop in den Hintergrund geschickt und durch eine neue Startseite ersetzt, auf der große Kacheln Programme und Apps repräsentieren. Microsoft hat hier das von Windows Phone 8 bekannte Prinzip der Live Tiles übernommen, die Inhalte dynamisch aus dem Netz nachladen. So können auf einer Kachel beispielsweise Wetterinformationen, Börsenkurse oder die neuesten Tweets von Freunden angezeigt werden. Für den Umgang mit diesen Kacheln und Windows-8-Apps hat Microsoft ein ganz neues System von Fingergesten eingeführt. Weil die ganz anders sind als das System von Maus und Tastatur, nach dem ältere Windows-Versionen gesteuert wurden, legen viele Hardware-Hersteller ihren Touchscreen-Computern Merkblätter zur Gestensteuerung bei…“
Gestensteuerung? Brauch ich denn das?
Die Antwort des Handelsblattes fällt so aus, wie ich sie mir im Moment wünsche. Wer keine Zeit hat, sich mit dem neuen Windows vertieft einzulassen, soll noch die Finger davon lassen:
“Microsoft hat Windows so gründlich überarbeitet wie seit 1995 nicht mehr. Das neue Gesicht des Betriebssystems ist modern und schick. Doch selbst Computer-Kenner werden einige Zeit benötigen, um sich an die neue Bedienung zu gewöhnen. Zumal es noch nicht ohne die alte Windows-Welt geht und somit ein umständliches Hin- und Herschalten nicht zu vermeiden ist. Zusätzliche Verwirrung stiften die verschiedenen Versionen des Systems. Obwohl alle Windows im Namen tragen, laufen beispielsweise bestimmte Programme nicht auf der RT-Version für Tablet-Computer.Angesichts dieser Umstellungen ist gut möglich, dass gerade unerfahrene Anwender lieber gleich die Finger vom doppelten Windows lassen. Wer sich einen Rechner mit dem Betriebssystem zulegt, sollte sich unbedingt Zeit nehmen, um das neue System mit seinen Tricks kennen zu lernen. Es lohnt sich durchaus.”
Wie die meisten professionellen Anwender hab auch ich nicht stunden-, tage und wochenlang Zeit, mich an das neue System zu gewöhnen. Zumal Windows 7 ein hervorragendes OS ist.
Ich habe mir aber vorgenommen, den Einstieg schrittweise vorzunehmen. Meinen Laptop werde ich durch ein Windows 8 Tablet ersetzen. Daswird mir Gelegenheit geben, das neue Betriebssystem kennenzulernen. Und wenn dann mein Hauptsystem in ein paar Jahren ersetzt werden muss, werde ich Win 8 schon kennen.
Ich erhoffe mir vom neuen OS technischen Fortschritt, mehr Stabilität und Schnelligkeit. Wer das nicht braucht, könnte ja heute immer noch mit Windows XP arbeiten - wie das übrigens Millionen von Anwendern tatsächlich tun.

Mittwoch, 1. August 2012

Microsoft will "E-Mail neu erfinden"

Hotmail wird zu Outlook werden: Microsoft lanciert einen neuen Webmailservice, der auf mobile User zugeschnitten ist und besonders gut mit Facebook und Co. korrespondieren soll. Auf den ersten Blick ist allerdings nicht wirklich Revolutionäres zu erkennen.

„Wir glauben, dass es Zeit ist, die persönliche E-Mail neu zu erfinden“, erklärte der zuständige Microsoft-Manager Chris Jones im Microsoft Firmen-Blog. Outlook.com sei von Grund auf neu gestaltet worden. Der neue Dienst wurde so eingerichtet, dass Hotmail-User mit wenigen Klicken ihre ganze Bagage an Mails, Kontakten usw. zügeln können. 
Derzeit ist das neue outlook.com als als “Preview-Version“ auf dem Netz, kann aber bereits bereits als vollwertiger E-Mail-Dienst genutzt werden. Der Service soll dann ständig weiter verbessert und ausgebaut werden, verspricht Microsoft. Immerhin: Wer ein neues Webmail-Account braucht, kann  jetzt schon versuchen, seine Wunschadresse bei Outlook zu erhalten – denn, gerade auch bei E-Mail-Adressen ist es ja so, dass die populärsten und die einfachsten Namen zuerst vergeben werden. Verschiedene Pressestimmenstellen stellen übrigens fest, dass der neue Dienst im Windows-8-Look gehalten sei - was uns nicht speziell aufgefallen ist.
Gemäss Microsoft sind das die wichtigsten Highlights des neuen Dienstes:

  • direkte Anbindung an Twitter, Facebook, LinkedIn, Google und zukünftig Skype im Posteingang;
  • Outlook.com sortiert Nachrichten automatisch nach Kategorien wie Kontakte oder Newsletter;
  • Office Web Apps – Word, Excel, PowerPoint und OneNote, sowie SkyDrive sind integriert;
  • mehr Kontrolle über private Daten (keine Anzeigen in privaten Mails).
Microsofts Ziel scheint klar zu sein: Es geht um Googles Gmail-Dienst, der in den letzten 8 Jahren mehr als 400 Millionen Nutzer für sich gewionnen konnte – unter anderem mit einer exzellenten Suchfunktion und beinahe unbegrenztem und kostenlosem Speicherplatz. Hotmail war 1996 gegründet und 1998 von Microsoft übernommen worden. Der Dienst wird heute gemäss Schätzungen von über 300 Millionen Menschen genutzt.

Montag, 23. Juli 2012

Windows 8: nur gut fürs Tablet?

Währenddem eine riesige Anzahl von privaten Anwendern und vor allem Unternehmen erst gerade von XP auf Windows 7 umgestiegen sind – oder den Wechsel noch planen, vibriert die Branche schon lange mit News über Windows 8. Das OS wurde für Touch-Screens entworfen und scheint sich dementsprechend zu verhalten.

“Gartner Experte: Windows taugt nicht für Firmendesktops“ titelt die Computerwoche.
Tatsächlich.
Wir haben das neue OS noch nicht ausprobiert, aber es erscheint einigermassen logisch dass ein Touch-Screen-Windows auf dem Tablet besser läuft, als auf dem PC mit der Maus. Zitat aus dem Artikel der Computerwoche:
“Die guten Nachrichten zuerst: Auf einem Touchscreen lässt sich Windows 8 ziemlich gut bedienen. Außerdem glänzt das neue Windows mit einfacher Installation, schnellem Boot-Vorgang und angenehmem Erscheinungsbild. Berger kann sich durchaus vorstellen, künftig mit einem Windows-8-Slate statt wie bisher mit Notebook und iPad zu reisen […]
"Wie ist das Windows-8-Erlebnis, wenn der End-Point nicht touch-fähig ist?" Und die Antwort: "Mit einem Wort: Schlecht." Extrem wichtige Menüs in Windows 8 seien zum Beispiel nicht auf dem Bildschirm sichtbar und auf Touch-Geräten einfachst per Daumenwischen zu erreichen - nicht aber mit der Maus…“
Na also! Das scheint doch zu passen. Windows 7 läuft ja wunderbar und hat von Anfang an gute Noten bekommen. Die meisten Anwender werden sich freuen, die nächsten Jahre damit zu verbringen. Das muss sie ja nicht davon abhalten, Windows 8 auf einem Tablet zu installieren. Ob ein derartiges Anwenderverhalten allerdings die Erwartungen von Microsoft erfüllen würde, bleibe dahingestellt.