Posts mit dem Label Tablets werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tablets werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Helvetische Digitalisierung: Google statt Migros, Toblerone, Victorinox

Die Digitalisierung spielt in der Schweiz auch im internationalen Vergleich eine sehr bedeutende Rolle – sowohl auf privater als auch auf geschäftlicher Ebene. Zwei Beispiele dafür: Google, ein Unternehmen aus dem amerikanischen Silicon Valley, ist neu die stärkste Marke der Schweiz und lässt namhafte und bodenständig helvetische Firmen wie Migros, Toblerone oder Victorinox hinter sich - und altmodisch aussehen. Das zweite Beispiel: Fast die Hälfte aller Schweizer surft mit einem Tablet im Netz. Damit belegt das Land weltweit den Spitzenplatz.

Quelle: Media Use Index 2015, Y&R Group 2015. Anklicken zum Vergrössern.
Herkunft und Verankerung spielen zwar für die Stärke einer Marke in der Schweiz eine wichtige Rolle. Geschäftserfolg und digitale Mediendurchdringung scheinen aber heutzutage noch wichtiger zu sein. Deshalb ist Google, ein kalifornisches Unternehmen, das erst 17 Jahre alt ist, jetzt die stärkste Marke in der Schweiz und verdrängt die Spitzenreiterin 2013, die Migros, auf den zweiten Platz. An dritter Stelle folgt die Rega, welche 2013 den 4. Rang belegte.
Digitales Gewicht zählt nicht nur im Bereich der Schweizer Wirtschaft. Auch im privaten Verhalten hat sich in den letzten Jahren so einiges geändert. Smartphones und Tablets erschienen vor einigen Jahren sozusagen aus dem Nichts im digitalen Panoptikum – und dominieren seither unser Kommunikationsverhalten. Das unterstreicht aktuell eine Studie der Y&R Group Switzerland:
Die mobile Internetnutzung nimmt in der Schweiz weiter zu. 85 Prozent der Befragten nutzen ihr Smartphone oder Tablet, um mobil zu surfen. Inzwischen sind mehr als die Hälfte der Digital Natives öfter via Smartphone im Internet als per Computer. Auf hohem Niveau stabil ist die Internetnutzung per Computer, während die TV-Nutzung leicht rückläufig ist. Dies ist wahrscheinlich auf die stärkere Nutzung von Streaming und Video on Demand  zurückzuführen sein. Radio und Gratiszeitungen werden von zwei Drittel der Schweizer konsumiert, während bezahlte Tagesnews von nur 50 Prozent der Befragten gelesen werden.

Die Schweizer lassen sich natürlich nicht lumpen, wenn es um technische Neuheiten geht. 82 Prozent der Bevölkerung verfügen über ein eigenes Smartphone. Bei den Digital Natives sind es sogar 91 Prozent, während ältere User mit 70 Prozent weiter aufholen. Über alle Generationen hinweg hat der Besitz von Tablets um 11 Prozent zugenommen und liegt neu bei 50 Prozent. Kein Wunder: Mobiles Surfen liegt voll im Trend: Im Segment der 14- bis 29jährigen surfen 95 Prozent mobil. Am stärksten ist das Wachstum der mobilen Internetnutzung bei den älteren Semestern. 71 Prozent der über 55-Jährigen surfen mittlerweile mit einem mobilen Endgerät im Netz. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Wer braucht denn noch ein Tablet?

Rund eine Million Tablets wurden im letzten Jahr in der Schweiz verkauft – das sind immerhin acht Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist der Tablet-Markt in der Schweiz zum ersten Mal geschrumpft und folgt einem weltweiten Trend. Es sieht so aus, als ob die von Apple so erfolgreich auf den Markt gebrachten flachen Computer ihre beste Zeit hinter sich hätten. Schuld daran sind wohl die immer leistungsfähigeren Smartphones.

Der iPad Air 2 von Apple: die Weiterentwicklung des iPads
ist elegant und leistungsfähig, scheint aber trotzdem weniger
Käufer zu finden.                                                       Bild Apple
Der weltweite Tablet-Markt verkleinert sich schon seit dem Jahr 2013 – und Apple ist von dieser Entwicklung natürlich besonders betroffen. Allerdings ist man dort über die Entwicklung wahrscheinlich nicht besonders traurig, weil gleichzeitig die Verkäufe des Mac stark zugenommen haben. Im letzten Jahr hat nun auch der Schweizer Tablet-Markt zu schrumpfen begonnen, wie dem IT-Markt-Report Weissbuch 2015 des Branchenbeobachters Robert Weiss zu entnehmen ist, das vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Die massiv sinkenden Tablet-Verkaufszahlen haben sich auf den ganzen Schweizer IT-Markt ausgewirkt: Der Umsatz sank um 9,7 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken, bei 2,75 Millionen verkauften Computern.
Doch was sind die Gründe dafür, dass Tablets plötzlich nicht mehr so gefragt sind?
Tablets sind nicht mehr neu, haben ihren Cool-Faktor definitiv schon eine ganze Weile eingebüsst. Daran mögen auch die vielen User nicht ganz unschuldig sein, die als Touristen mit ihren Tablets vor dem Kopf fast die ganze Welt unsicher machen.
Es gibt aber auch handfestere Gründe, wie das Wall Street Journal schreibt:
"Weil Smartphones immer grösser und Laptops immer dünner und leichter werden, sprechen Tablets immer weniger User an; sie sind nicht mehr notwendig im Gegensatz zum Smartphone und auch nicht so leicht tragbar. Zwar gibt es immer noch viele Anwender, die auf dem Tablet Artikel lesen oder sich Videos anschauen; trotzdem ist das Gerät für viele Konsumenten nicht mehr unbedingt nötig.“ (Übersetzung durch den Autor).
Falls Sie trotzdem nach einem neuen Tablet Ausschau halten, kommen Sie sicher auf Ihre Rechnung. Das Angebot ist riesig – und es gibt immer auch sehr günstige Geräte. Wenn Sie aber voll im Trend liegen, dann vergessen Sie den Tablet-Computer und schaffen sich ein Smartphone an, das dessen Funktionen ü
bernehmen kann…

Sonntag, 9. Februar 2014

Das Smartphone als Einkaufstool

Detailhändler, die den Boom mobiler Geräte unterschätzen, tun dies auf eigenes Risiko. Dass immer mehr Konsumenten Smartphones und Tablets unterwegs nutzen, ist nicht schwer festzustellen. Studien zeigen, dass dabei die Zahl jener, die mit ihrem mobilen Gerät auch einkaufen, schnell und stark zunimmt.

Shopping-Apps werden immer beliebter, wie diese Google-Liste zeigt;
sie verwandeln das Handy in ein Einkaufstool.       
Die Multichannel-Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zeigt zum Beispiel, dass jeder vierte Konsument sein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf nutzt; 2011 war es noch nicht einmal jeder neunte Befragte. Zwar wurde die Studie in Deutschland durchgeführt - sie zeigt aber einen Trend, der sich global abzeichnet und nicht aufzuhalten sein wird. Man braucht nicht weit zu suchen, um die Gründe für diese Entwicklung zu finden. Smartphones und Tablets sind heute derart verbreitet, dass sie für viele Verbraucher sogar den Platz des PCs eingenommen haben. Statt sam Abend am PC  Online einzukaufen, erledigen das viele Konsumenten dank Shopping-Apps und optimierten mobilen Webseiten zeitsparend von unterwegs.
Die PwC-Studie zeigt denn auch, dass das Smartphone unterwegs als regelrechtes Einkaufstool genutzt wird. 44 Prozent der Befragten nutzen ihr Mobilgerät zum Preisvergleich, wenn sie in einem Laden sind. Etwa jeder Dritte holt zusätzliche Informationen zu den angebotenen Produkten ein, und knapp jeder Fünfte sucht beim Einkaufsbummel in der Stadt mit dem Smartphone ein bestimmtes Geschäft oder die nächstgelegene Filiale.
Für den stationären Einzelhandel ist dieser Trend natürlich eine riesige Herausforderung aber auch eine Chance: Einerseits bringen die Mobilgeräte maximale Preistransparenz; der günstigste Anbieter profitiert. Andererseits können die stationären Händler das Einkaufserlebnis durch intelligente Verknüpfung mit den Möglichkeiten des mobilen Internets deutlich aufwerten. Beispielsweise lassen sich über QR-Codes technische Daten, Anwendungshinweise oder Videos zum Produkt im Regal direkt auf das Smartphone schicken. Immerhin 29 Prozent der befragten Konsumenten würden es begrüßen, wenn sie mit dem Smartphone oder Tablet im Geschäft den Warenbestand in anderen Filialen oder auch im Internet-Shop abrufen könnten. Das alles geht natürlich am einfachsten, wenn im Laden ein WLAN bereitsteht, dass die Kunden benutzen können. Für 20 Prozent der Konsumenten ist das denn auch ein positiver Faktor beim Einkaufserlebnis.
Zu denken geben muss der relativ grosse Teil der Verbraucher, die ihr mobiles Gerät gar nie für den Einkauf nutzen würden - weil es ihnen zu unsicher ist. Hier besteht ein grosses Kundenpotential, das mit technischen Innovationen aber auch Aufklärungsarbeit gewonnen werden kann.  




Donnerstag, 24. Oktober 2013

Tablets sind ein Hit - auch in der Schweiz

Während früher der Fernseher die volle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen konnte, nimmt heute mehr als die Hälfte aller Schweizer beim Fernsehen ein Tablet-Computer zur Hand, bei den jüngeren Personen sind es mehr als zwei Drittel. Vor vier Jahren noch ein völliges Nischenprodukt, werden Tablets heute auch in der Schweiz intensiv genutzt. Bereits steht in jedem dritten Haushalt ein Tablet zur Verfügung, und mehr als 20 Prozent der Schweizer Haushalte haben gar zwei dieser flachen Computer, wie eine Erhebung der Marktforschungsinstituts GfK Schweiz ergab.

Tablets sind gegenwärtig das Wachstumsprodukt in der Heimelektronik. So haben sich die Verkäufe in der Schweiz in den letzten zwei Jahren jedes Jahr mehr als verdoppelt. Im laufenden Jahr rechnet man damit, dass mehr als eine Million Geräte abgesetzt werden. Dies ist eine beachtliche Zahlt für ein Land mit 3 Millionen Haushalten.
Zur hohen Penetration beigetragen haben natürlich auch die stark sinkenden Durchschnittspreise, die nicht zuletzt aufgrund des Trends zu kleineren Bildschirmen möglich geworden sind. Waren im vergangenen Jahr noch praktisch alle Tablets grösser als 8 Zoll, so steht das neue Segment der 6-8 Zoll Bildschirme im ersten Halbjahr für 40 Prozent der Verkäufe.
Bei alle grossen Heimelektronik-Herstellern stehen die Tablets inzwischen strategisch im Fokus. Die Dominanz von Apple ist gebrochen und die Konkurrenten um Android und Microsoft setzen ebenfalls auf die Karte Tablets. Die Konsumenten dürfen sich also auf viele neue Produkte freuen; umso mehr als die Marktforscher davon ausgehen, dass auch die Preise weiter sinken werden. Die Hersteller freuen sich über die enormen Zuwachsraten bei den Verkaufszahlen: Die Marktforscher von Gartner sagen voraus, dass der Absatz dieses Jahr um mehr als 50 Prozent auf über 184 Millionen Tablets steigen wird – im nächsten Jahr soll es ähnlich rasant weitergehen!
Der nachstehende Link führt auf das Video auf suedeutsche.de vom 23. Oktober, das  über die Vorstellung gleich drei neuer Tablets am gleichen Tag - von Microsoft, Nokia und Apple - berichtet. 

Montag, 24. Juni 2013

Android hängt sie alle ab

Die Entwicklung scheint nicht mehr aufzuhalten sein:  Der Verkauf von PCs wird auch in diesem Jahr zurückgehen, während gleichzeitig immer mehr Tablets und Smartphones an die Kundschaft gebracht werden – und zwar weltweit. Das schlägt sich dann auch in den Betriebssystem-Anwenderzahlen nieder, wo Android der grosse Sieger und Windows der Verlierer sein wird.

Wer schon einmal beobachtet hat, wie der moderne Tourist sein Smartphone einsetzt, versteht auch, wieso der durchschnittliche Anwender nicht mehr viel mit einem Laptop-PC anfangen kann. Das Tablet ist (wie auch das Smartphone) immer zur Hand. Es wird benutzt um zu fotografieren, Reiseinformationen abzurufen, den Weg zu finden, via WhatsApp, Skype und E-Mail zu kommunizieren und so weiter und so fort. Die Anwendungsmöglichkeiten sind tatsächlich fast unbeschränkt. Dagegen mutet der PC schon bezüglich Form, Grösse, Batterieverbrauch und Betriebssystem geradezu steinzeitlich an.
Genua dieses Benutzerverhalten schlägt sich in den neusten Voraussagen des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner nieder.
Konkret sagt Gartner voraus, dass die Zahl an verkauften Geräten (Tablets, Smartphones und PCs) um knapp sechs Prozent auf total 2,3 Milliarden (2‘348‘497‘000) zunehmen wird.  Davon wird es sich nur gerade bei 305 Millionen Geräten um traditionelle PCs handeln, was einem Rückgang von 10,6 Prozent seit letztem Jahr enstpricht. Ganz anders sieht der Trend bei den Tablets aus: 202 Millionen dieser Geräte sollen verkauft werden, als ganze 68 Prozent mehr als im letzten Jahr. Und auch die Smartphones, die bei weitem beliebteste Gerätekategorie, werden weiter zulegen: um 4,3 Prozent auf mehr als 1,8 Milliarden Geräte.
Diese Entwicklung widerspiegelt sich natürlich auch im Betriebssystemmarkt, wo Android sich klar an die Spitze setzen wird. Im  Jahr 2014 sollen über eine Milliarde Android-Geräte  verkauft werden  – verglichen mit 378 Millionen Windows-Geräten. Immerhin rechnet Gartner damit, dass Windows 2014 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehrt – dank Windows 8.1. Interessant sind auch die Voraussagen für das Blackberry-Betriebssystem (RIM): Hier prognostiziert Gartner trotz neuer Geräte, die bis jetzt ein gutes Echo fanden, einen stetigen Rückgang.

Operating System
2012
2013
2014
Android
505,509
866,781
1,061,270
Windows
346,464
339,545
378,142
iOS/MacOS
212,878
296,356
354,849
RIM
34,584
25,224
22,291
Others
1,118,004
820,592
689,877
Total
2,217,440
2,348,497
2,506,429

Betriebssystemverkäufe weltweit in Tausend.  Quelle: Gartner (Juni 2013)



Montag, 15. April 2013

Zeit, diese PC-Aktien zu verkaufen?

Stirbt der private PC eines langsamen Todes? Es sieht so aus: Der PC-Markt schrumpft nämlich gewaltig – fast 14 Prozent allein im ersten Quartal dieses Jahres. Verwunderlich ist diese Entwicklung ja wirklich nicht: Private Anwender, die den PC nicht zum Arbeiten brauchen, können im Zeitalter der Smartphones und Tablets ganz gut ohne Laptop oder Desktop leben. Ausserdem scheint vielen Anwendern Windows 8 nicht so recht zu gefallen.

Ist die hohe Zeit des PCs vorbei? Was Privathaushalte betrifft, muss man die
Frage wahrscheinlich mit einem Ja beantworten.                          Grafik: Statista
Gemäss den Marktforschern bei IDC, sind die PC- und Notebook-Verkäufe in den ersten drei Monaten 1013 um 13,9 Prozent zurückgegangen, wenn man sie mit dem Vorjahr vergleicht. Das ist neu, in der Geschichte des persönlichen Computers. Seit IDC vor 20 Jahren mit der statistischen Aufarbeitung dieses Marktes begonnen hat, hat es noch nie einen derartigen Rückgang gegeben. Auch Gartner verfolgt die PC-Verkäufe und kommt dabei zu ähnlichen Schlüssen. Die Gartner-Experten errechneten einen Marktrückgang von 11,2 Prozent und weisen darauf hin, dass die PC-Verkäufe  bereits seit vier Quartalen in Folge schrumpfen.  Was sind die Ursachen für diesen stetigen und starken Rückgang? Smartphones, Tablets und Windows 8! Zitat aus heise.de:
“Während die PC-Verkäufe im gewerblichen Umfeld sogar noch leicht zulegen konnten, brach das Consumer-Geschäft umso stärker ein – weil Kunden lieber zu Smartphones und Tablets greifen. Auch die Markteinführung von Windows 8 hat daran nichts geändert.  Für IDC-Analyst Bob O'Donnell hat Windows 8 nicht nur seine erhoffte marktbelebende Wirkung verfehlt, sondern sogar den PC-Verkauf noch weiter gedämpft. "Es scheint klar, dass die Veröffentlichung von Windows 8 nicht nur dahingehend gescheitert ist, den PC-Markt anzukurbeln. Es scheint sogar, dass der Markt abgebremst wurde." Die Verwirrung der Verbraucher, die durch Windows 8 und seine neue Oberfläche ausgelöst worden sei, habe zu den sinkenden PC-Absatzzahlen beigetragen." 
Dass sieht der Hersteller Microsoft natürlich ganz anders. Gegenüber BILD.de bemängelt der Windows-Hersteller die „PC"-Definition von IDC:
“Während wir mit Windows 8 für zahlreiche neue Geräteklassen sorgen, verharren Marktanalysten auf einer veralteten Definition des PCs. Kurz: Der PC ist nicht tot, er ist quicklebendig und sieht nur anders aus.“
 Die grossen PC-Hersteller werden das wahrscheinlich nicht ganz so locker sehen. Von den fünf grössten traf der Rückgang Lenovo am wenigsten, die anderen schrumpften deutlich (siehe Grafik). Acer büsste ganze 30 Prozent ein, beim Marktführer HP sind es immerhin noch 23 Prozent.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Wieviel ist Ihr altes Handy wert?

Sie besitzen ein perfektes iPhone 4 und möchten es loswerden – schliesslich gibt es ja schon das iPhone 5. Was früher noch mit Aufwand und dem Aufgeben von Anzeigen verbunden war, ist heute, im digitalen Zeitalter, ganz einfach. Zum Beispiel über die Website  www.verkaufen.ch, auf der gebrauchte elektronische Geräte evaluiert und verkauft werden können.

Das alte Handy schnell zu Geld machen - auf verkaufen.ch.
Vorerst gilt das Angebot für Handys und Tablets und funktioniert wirklich ganz einfach. Indem der Besitzer auf der Website einige wenige Fragen über sein Handy beantwortet (Zustand, Farbe, SIM-Lock), wird der Preis festgelegt. Im Falle eines iPhone 4s, schwarz, ohne SIM-Lock, in gutem Zustand, wären das immerhin noch 393 Franken.
Wenn der Verkäufer das Angebot annehmen will, schickt er sein Gerät portofrei ein und erhält sein Geld in wenigen Tagen. So machen sich gebrauchte und intakte Handys und Tablets auch dann noch nützlich, wenn bereits ihre Nachfolger im Dienst sind. Nach dem Ankauf werden die Handys aufbereitet und gelangen in den Weiterverkauf.
Was aber, wenn jemand den Zustand seines Handys überschätzt? Rouven Küng von verkaufen.ch erklärt:
"Wir prüfen die Geräte bei uns auf Herz und Nieren. Entsprechen sie nicht den Angaben des Verkäufers, nehmen wir mit ihm Kontakt auf und machen ihm ein neues Angebot. Möchte er dieses nicht annehmen, senden wir ihm das Gerät kostenlos zurück."
Zum Start der neuen Plattform sind die Initianten vorerst einmal an Handys und Tablets neuerer Generationen interessiert. Das Angebot soll dann aber auf Unterhaltungselektronik ausgeweitet werden und damit auch Spielkonsolen, Digitalkameras und dergleichen umfassen. "Fernseher werden wir aus logistischen Gründen nicht ankaufen - auch nicht wirklich alte Handys, für die wir nur noch ganz wenig Geld zahlen könnten“, erklärt Küng.
Verkaufen.ch ist ein junges Schweizer Unternehmen mit Sitz in Zug und gehört der Recommerce AG. Neben Inhaber und CEO Rouven Küng arbeiten momentan weitere sieben Angestellte am Hauptsitz in Zug.


Donnerstag, 20. Januar 2011

Der PC und sein Ende

Es geschieht zwar schon seit längerer Zeit, doch gerade jetzt, im ersten Monat des nicht mehr ganz neuen Jahres, sind die Voraussagen aber wieder zu einem Chor angeschwollen: Der PC stirbt, sagen sie alle. Das Smartphone hat ihn auf dem Gewissen. Das stimmt wahrscheinlich sogar, aber nur für ein bestimmtes Segment der Bevölkerung – und erst in ein paar Jahren.

Der PC, wie er am beliebtesten ist - als Notebook. 
Zuerst müssen wir vorausschicken, dass wir noch lange nicht an den Tod des PCs glauben. Dass aber die Smartphones einen grossen Biss aus dem PC-Verkaufskuchen nehmen, ist nicht mehr nur eine Vermutung, sondern wird auch durch Zahlen belegt. Das Consulting-Unternehmen Deloitte Canada hat errechnet, dass im laufenden Jahr die PCs weltweit nicht mehr die bestverkauften IT-Geräte sein werden. Stattdessen sind es Smartphones, Tablett-Computers, Netbooks und ähnliche Gadgets. die von den meisten Menschen gekauft werden.  Trotzdem ist es leicht übertrieben, deswegen dem PC den Tod vorauszusagen. Allein 2011 sollen nämlich immerhin noch 400 Millionen dieser Dinger verkauft werden – Sterben sieht anders aus.
Allerdings ist abzusehen, dass die PC-Verkäufe an jene Privatpersonen zurückgehen werden, die ihre Bedürfnisse mit einem der anderen Gadgets, zum Beispiel einem Smartphone, abdecken können. Dass wir im Büro am Smartphone Texte schreiben statt am PC, wird wohl nicht so bald geschehen – auch wenn es bereits Dockingstationen, Monitore und Keyboards fürs Handy gibt.
Wer mehr zum Thema erfahren will, kann sich einen ausführlichen Artikel (in Englisch) des Analysten John Quain zu Gemüte führen. Auch Quain glaubt, dass das Ende für den PC als Produkt für die breite Masse gekommen ist. Zitat (übersetzt):
“Mit dem Jahr 2011 ist die Ära des PCs offiziell zu Ende gegangen. Das war die Nachricht, die von der diesjährigen Consumer Electronic Show in Las Vegas ausstrahlte. In dieser iPhone-verrückten, Internet-TV-besessenen Highspeed-Internet-Welt ist der Desktopcomputer ganz einfach nicht mehr relevant. All diese langen, vom PC ausgehenden e-Mails, haben den kurzen und bündigen Mails, die von den Blackberrieskommen, Platz gemacht. Und diese rassigen, grafikintensiven Spiele, werden nun auf Konsolen wie der Xbox 360 und PlayStation 3 gespielt. Viele andere persönliche Aufgaben haben sich vom PC aufs Smartphone verschoben…“
Deshalb, sei es nicht wirklich eine Überraschung, dass es mit dem PC bergab gehe – die meisten Leute hätten nämlich gar nie wirklich einen PC gebraucht, meint Quain.

Samstag, 4. Dezember 2010

Fast alle wollen ein Tablet

Tablet-PCs, kurz Tablets genannt, sind auf dem besten Wege dazu, sich einen Platz in den Marketing-Geschichtsbüchern zu erobern. Sie verkaufen sich so schnell, wie noch kein ähnliches Produkt. Ausgelöst wurde der Boom bekanntlich durch Apples iPad. Der wird inzwischen von der Konkurrenz hart angegriffen.

Der Samsung Galaxy; ein Tablet, der gegen den iPad punkten kann. 
Wer genau ein Tablet braucht und weshalb oder wofür, ist noch nicht ganz klar. Klar ist hingegen, dass es wie damals beim iPod sehr cool ist, wenn man so ein Ding mit sich herumträgt. Deshalb werden sicher Millionen dieser flachen Dinger unter den globalen Weihnachtsbäumen liegen. Und zwar muss es nicht mehr der iPad sein; die Konkurrenz bietet ganz nette Ersatzstücke an, die in einigen Bereichen gar stärker sind. Wir haben persönlich bereits den Galaxy von Samsung ausprobiert – der macht einen ausgezeichneten Eindruck. Doch das Angebot wird bald noch viel grösser werden. Zitat aus der NZZ:
“Letzte Woche hat Acer gleich drei Tablets vorgestellt sowie eine Art Notebook-Tablet mit zwei Displays. Aus Asien sind Geräte von Asus, HTC, LG, Lenovo, MSI und Sharp zu erwarten. Tablets aus Europa sind von Archos, WePad, Icarus und Interpad geplant oder schon eingeführt. In Übersee wird Blackberry-Hersteller RIM nächstes Jahr sein PlayBook für Firmen bringen. Als Betriebssystem haben sich die Kanadier für QNX entschieden, eine Software-Plattform, die auch in der Fahrzeugtechnik zum Einsatz kommt. In den USA zu kaufen ist das mit Windows 7 ausgestattete Slate von HP, das sich an Firmenkunden richtet. Ein auf Web-OS basierendes Gerät soll folgen. Zu den Early Birds gehören das Galaxy Tab GT-P1000 von Samsung, das Streak von Dell und das Folio 100 von Toshiba, die bereits in der Schweiz zu kaufen sind.“
Claude Settele hat im gleichen Artikel die drei letztgenannten Geräte näher angeschaut und sie dem iPad gegenübergestellt. Sein Fazit:
“Der interessanteste Herausforderer des iPad ist zurzeit klar das Galaxy. Zu fürchten braucht sich Apples Tablet insbesondere nach dem letzten Update aber nicht. Seine Mankos (fehlende Flash-Unterstützung sowie USB und Speicherkarte) macht es dank den rund 300 000 verfügbaren Apps wett. Android ist mit 100 000 Anwendungen auf Aufholjagd, doch viele Programme und auch Apps für die Medienlektüre werden zurzeit erst einmal für iOS entwickelt. Noch gibt es wenige Anwendungen, die für Android-Tablets optimiert sind. Beim iPad sind es mittlerweile rund 40 000. Erst die kommende Version 3.0 von Android soll die vollständige Tablet-Unterstützung bringen, schwerwiegende Schwächen in der Bedienung sind uns allerdings zumindest beim Galaxy nicht aufgefallen.“